Padel Tennis (oder einfach Padel) ist eine Mischung aus Tennis und Squash. Es wird in einem kleineren, von Glas- und Gitterwänden umgebenen Feld gespielt, die ins Spiel einbezogen werden dürfen. Gespielt wird meist im Doppel mit speziellen, kompakten Schlägern ohne Bespannung und einem druckreduzierten Tennisball. Der Aufschlag erfolgt unterhalb der Hüfte, und Ballwechsel sind oft länger als im Tennis, da die Wände genutzt werden können. Das Spiel ist schnell, taktisch und leicht zu erlernen.
Padel-Spielfeld
Der Padelplatz hat eine rechteckige Form und misst 10 mal 20 Meter, was ungefähr der Hälfte eines Tennisfeldes entspricht. Ein Netz in der Mitte teilt das Spielfeld in zwei Hälften. Die Aufschlagfelder sind, ähnlich wie beim Tennis, auf dem Boden markiert.
Padel-Schläger
Die Padel-Schläger haben etwa die Größe einer Bratpfanne und wiegen zwischen 350 und 400 Gramm. Im Gegensatz zu Tennisschlägern besitzen sie keine Bespannung. Sie bestehen meist aus Kunststoff und sind mit insgesamt 78 Löchern versehen.
Padel-Bälle
Auf den ersten Blick ähneln Padel-Bälle gewöhnlichen Tennisbällen, unterscheiden sich jedoch durch ihren etwas niedrigeren Luftdruck. Dadurch sind sie weicher und haben eine reduzierte Sprungkraft. Dies erleichtert den Einstieg in die Sportart und sorgt für mehr Spaß beim Spiel.
Unterschied zum Tennis
Beim Padel setzt du mehr auf Strategie und Finesse als auf reine Kraft. Die seitlichen Glaswände sind Teil des Spiels, wodurch der Ball in alle möglichen Richungen abprallen kann. Das führt zu längeren Ballwechseln – ein Grund, warum viele Padel als dynamisch und einsteigerfreundlich empfinden.
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